Geduld und ein guter Köppelkommentar
Für alle, die gespannt auf einen Eintrag in diesem Blog warten, ich muss euch noch vertrösten. Ich bin im Büro und werde erst am Abend Zeit haben, die Weltwoche ausführlich zu lesen, der erste Kommentar kommt also spätestens morgen.
Was ich bis jetzt schon gelesen habe, ist der Kommentar von Köppel am Anfang und den finde ich - ihr werdets nicht glauben - sowohl inhaltlich wie auch sprachlich gut!
P.S. Das einzige, was man kritisieren könnte, dass er sich in einem zentralen Vorwurf an Calmy-Rey auf etwas stützt, "was in den Hinterzimmern des Bundes" bestätigt wird. Solche Aussagen sind schwer bis überhaupt nicht zu überprüfen, es sei denn, man hat tatsächlich Zugang zu diesen Hinterzimmern. Auch sprachlich ein originelles Konstrukt: Was bitte sehr soll ein "Hinterzimmer des Bundes" sein? Lichtenstein? Das Zimmer von Sämi Schmid's Sekretärin? Sämi Schmid selber? (Ah nein, das wär ja "Hinterwäldler des Bundes")...
P.S.II. Ein kleines sprachliches Versehen von Philipp Gut ist mir auch schon aufgefallen (das ist jetzt wirklich kleinkrämerisch, aber typisch für die Schweiz, dass nicht mal Journalisten den Akkusativ beherrschen): "wenn er das gewusst hätte, hätte er ein (sic!) Drittel der Schüler suspendiert"... (Durchgestrichen weil mich 'gebsn' zu Recht korrigiert hat, siehe Kommentare)
Was ich bis jetzt schon gelesen habe, ist der Kommentar von Köppel am Anfang und den finde ich - ihr werdets nicht glauben - sowohl inhaltlich wie auch sprachlich gut!
P.S. Das einzige, was man kritisieren könnte, dass er sich in einem zentralen Vorwurf an Calmy-Rey auf etwas stützt, "was in den Hinterzimmern des Bundes" bestätigt wird. Solche Aussagen sind schwer bis überhaupt nicht zu überprüfen, es sei denn, man hat tatsächlich Zugang zu diesen Hinterzimmern. Auch sprachlich ein originelles Konstrukt: Was bitte sehr soll ein "Hinterzimmer des Bundes" sein? Lichtenstein? Das Zimmer von Sämi Schmid's Sekretärin? Sämi Schmid selber? (Ah nein, das wär ja "Hinterwäldler des Bundes")...
P.S.II. Ein kleines sprachliches Versehen von Philipp Gut ist mir auch schon aufgefallen (das ist jetzt wirklich kleinkrämerisch, aber typisch für die Schweiz, dass nicht mal Journalisten den Akkusativ beherrschen): "wenn er das gewusst hätte, hätte er ein (sic!) Drittel der Schüler suspendiert"... (Durchgestrichen weil mich 'gebsn' zu Recht korrigiert hat, siehe Kommentare)

2 Comments:
Kleinkrämerisch bin auch ich: "Drittel" ist sächlich (in der Schweiz allerding ist auch "der Drittel" gebräuchlich), insofern liegt nicht unbedingt ein Akkusativ-Verstoss vor.
Dass ich inhaltlich natürlich überhaupt nicht mit Roger übereinstimme, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Lustig finde ich aber, dass der "Bund" Hinterzimmer haben soll. Wo sich die befinden, würde mich schon interessieren. Ich hole meine Insiderinfos immer in den Hinterzimmern des Bundeshauses ;-)
Und was meint Roger wohl mit dem "rundsätzlichen Sinne der europäischen Subventionsmilliarden"? Ist eine runde Sache, gell, so eine solidarische Unterstützung. Freud lässt grüssen.
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